Supra Cables – schwedische Audiokabel seit 1976
Sie kennen Volvo, Saab und ABBA? Die meisten werden vermutlich sagen: Ja, natürlich. Dass die wahrscheinlich erfolgreichste Popgruppe der damaligen Zeit 1976 mit „Dancing Queen“ einen weiteren Welthit landete, dürfte ebenfalls kaum jemandem entgangen sein. Aber dass Tommy Jenving im selben Jahr Supra Cables gründete, wird deutlich weniger bekannt sein.
Mit dem Classic 2.5 brachte er gleich in seinem Gründungsjahr ein Lautsprecherkabel auf den Markt, welches seiner eigenen Angabe nach das erste eigens für diesen Zweck entwickelte Kabel war. Bis dahin wurden Lautsprecher ja meist nur mit gewöhnlichen zweiadrigen Elektroleitungen verbunden – österreichisch gesagt mit „Klingeldraht“.
Aus diesem Erstlingswerk wuchs über die Jahrzehnte hinweg ein umfangreiches Kabelprogramm heran.
Ich selbst kam im Jahr 2010 mit Supra in Berührung, und zwar mit einem Sword-Lautsprecherkabel. Und diese erste Erfahrung hatte es gleich in sich: Vor allem gemütlicher abgestimmte Anlagen spielten damit hörbar lebendiger, befreiter und mit mehr Drive auf. Eine solche Wirkung hätte ich angesichts seines Preises nicht erwartet.
Von da an war mein Interesse geweckt und die Lust groß, auch andere Kabel aus dem Sortiment auszuprobieren. Da ich zu dieser Zeit in einem HiFi-Geschäft arbeitete, bot sich mir die perfekte Gelegenheit, Modelle des Herstellers in den unterschiedlichsten HiFi-Anlagen kennenzulernen.
2017 erhielt ich zu meiner großen Freude eine Einladung zur Werksbesichtigung nach Schweden. So konnte ich vor Ort einen persönlichen Einblick in das Unternehmen gewinnen.

Zu Gast bei Supra in Schweden
Während meines dreitägigen Aufenthalts in Schweden lernte ich die Entwicklungs- und Fertigungsstätte in Ljungskile kennen und erlebte erstmals live mit, wie Audiokabel entstehen. Die Mitarbeiter habe ich als herzlich, sympathisch und angenehm bodenständig empfunden – Eigenschaften, die sehr gut zur gesamten Marke passen.
An einem Abend besuchten wir auch das Kino Biostaden in Uddevalla. Dort wurde die gesamte Verkabelung mit Supra ausgeführt. Insgesamt kamen dabei rund sechs Kilometer Kabel zum Einsatz. Bei der anschließenden Vorführung konnte ich mir dann selbst einen Eindruck von der Bild- und Tonqualität verschaffen.
Vor allem bei solch professionellen Anwendungen wurde mir bewusst, wie wichtig es den Entwicklern ist, ausschließlich technisch durchdachte und dauerhaft zuverlässige Lösungen anzubieten. Sehr deutlich zeigt sich das bei der Stromversorgung.

LoRad – weniger Störstrahlung im Umfeld
LoRad steht für „Low Radiation“. Sämtliche Stromkabel werden dabei so konstruiert, dass sie deutlich weniger elektrische und magnetische Wechselfelder an die Umgebung abgeben. Gerade in einer Zeit, in der uns elektrische Geräte, Netzteile und Leitungen nahezu überall umgeben, halte ich diesen Ansatz für besonders wertvoll.
Dass die LoRad-Technik aufgrund ihrer Eigenschaften auch bei empfindlicher medizinischer und labortechnischer Ausrüstung eingesetzt wird, spricht schlussendlich für sich.
Supra im OHA-Studio
Das sind, wenn auch bei Weitem nicht alle, doch genügend gute Gründe, warum ich die Kabel des schwedischen Herstellers von Anfang an im OHA-Studio in Verwendung habe.
Wenn ich mit diesem kleinen Erfahrungsbericht Ihr Interesse geweckt haben sollte, sind Sie herzlich eingeladen, uns in Maria Enzersdorf zu besuchen. Gerne leihen wir Ihnen auch verschiedene Kabel für einen ausführlichen Test in Ihrer eigenen HiFi-Anlage.
