Diptyque
Diptyque – Französische Flächenstrahler mit außergewöhnlicher Raumabbildung
Die Idee hinter Diptyque
Die Geschichte von Diptyque beginnt mit den beiden französischen Entwicklern Gilles Douziech und Eric Poix. Sie beschäftigen sich seit Jahrzehnten damit, wie man Musik möglichst unmittelbar und unverfälscht im Raum darstellen kann. Das Ergebnis sind außergewöhnliche Flächenstrahler, die sich bewusst von klassischen Lautsprecherkonzepten unterscheiden.
Die Leichtigkeit des Seins
Der technische Ansatz dahinter scheint zunächst simpel: Anstelle vergleichsweise schwerer Membranen kommt eine hauchdünne Folie zum Einsatz. Diese wird über flächig angeordnete Leiterbahnen gleichmäßig von Magneten angetrieben. Aufgrund dieses Konzepts kann die mechanische Trägheit auf ein Minimum reduziert werden. Die Folie folgt dem Musiksignal praktisch ohne Verzögerung und reagiert selbst auf feinste Impulse äußerst präzise.
Damit genau diese Leichtigkeit erhalten bleibt, besitzen die Paneele aufwendig konstruierte Sandwichrahmen mit hoher mechanischer Stabilität. Dieser hohe konstruktive Aufwand zeigt sich auch in der Fertigung: Die meisten Komponenten entstehen dabei in sorgfältiger Handarbeit direkt in Frankreich.
Wenn Lautsprecher im Raum verschwinden
Doch die tatsächliche Besonderheit dieses außergewöhnlichen Konzepts bemerkt man erst beim Hören.
Dabei entsteht nicht einfach nur eine breite Bühne zwischen den Lautsprechern. Vielmehr verändert sich die gesamte räumliche Wahrnehmung einer Aufnahme. Stimmen und Instrumente lösen sich vollständig von den Paneelen und erscheinen mit einer Selbstverständlichkeit im Raum, wie man sie selbst im High-End-Bereich nur selten erlebt.
Offenheit, Geschwindigkeit und Substanz
Besonders faszinierend ist dabei die Verbindung aus Offenheit, Geschwindigkeit und Körperhaftigkeit. Manche Flächenstrahler beeindrucken zwar mit Transparenz und Räumlichkeit, wirken dabei jedoch mitunter etwas zurückhaltend oder dynamisch limitiert. Diptyque gelingt hier etwas Bemerkenswertes: Sie spielen schnell, offen und fein aufgelöst, behalten dabei jedoch stets Substanz, Kontrolle und musikalischen Fluss. Stimmen profitieren dabei im besonderen Maße von dieser Art der Wiedergabe. Feinste Nuancen, räumliche Informationen und dynamische Schattierungen erscheinen nicht künstlich hervorgehoben, sondern selbstverständlich und organisch eingebettet.
Auch der Bassbereich folgt dieser Philosophie. Statt auf spektakulären Druck setzt man gezielt auf Präzision, Schnelligkeit und strukturelle Klarheit. Dadurch entsteht ein Tieftonbereich, der sich nahtlos in das Gesamtbild einfügt und niemals träge oder überbetont wirkt.
Im OHA-Studio kombinieren wir die Magnetostaten sehr gerne mit Verstärkern von Audia Flight, Electrocompaniet oder Luxman. Leistungsstarke und zugleich klanglich feinfühlig abgestimmte Elektronik bringt die ansatzlose Schnelligkeit, Offenheit und außergewöhnliche Raumausleuchtung, zu der diese Lautsprecher fähig sind, besonders schön ans Tageslicht.
Die französischen Magnetostaten gehören für mich zu jener Handvoll Lautsprecher, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Ihre außergewöhnliche Raumabbildung und enorme Offenheit beeindrucken immer wieder aufs Neue. Gleichzeitig besitzen sie aber einen feinen Schuss Wärme in den obersten Gefilden und die Fähigkeit, als Flächenstrahler Musik im Raum wie aus dem Nichts entstehen zu lassen.
Diptyque im OHA-Studio erleben
In unseren Klangräumen im OHA-Studio können Sie Diptyque Lautsprecher in sorgfältig abgestimmten Anlagen in aller Ruhe kennenlernen.
Bringen Sie dafür gerne Ihre Lieblingsmusik mit und erleben Sie dabei selbst, wie mühelos sich Stimmen und Instrumente von den Lautsprechern lösen und im Raum entfalten.

